Gleichnisse und Spiritualität
Gleichnisse und Spiritualität
Arbeiter im Weinberg
Arbeiter im Weinberg

Tageslauf, Jahreslauf und den Lauf der Seele, die sich öffnet für die barmherzige Liebe Gottes, beschreibt Tersteegen in seinen Liedern.

Beispiele:Pfingsten, Ostern, Erntedank, Morgenlied, Gottes Gegenwart, Ermunterung der Pilger,

Gottes Güte. 

 

dieser Link führt zu einem der bekanntesten

Lieder " Ich bete an die Macht der Liebe"

https://www.youtube.com/watch?v=Ol98zhJXa9o

PRACTICE OF THE PRESENCE OF
GOD THE BEST RULE OF A HOLY LIFE
Conversations and Letters by Brother Lawrence

Konfessionen - Glaubensbekenntnis

Beispiel aus Tersteegen's  Briefen

Wie wir lernen, nicht aus dem falschen, sondern aus dem wahren Selbst zu leben, zeigt der Psychiater Dr. Checkley am Beispiel von Bruder Lorenz.

Eine Erweckungsrede G. Tersteegens  zur Passionszeit aus "Geistliche Brosamen" Band I.

 

Das Tersteegenhaus in Mülheim, war die ehemalige Wirkungsstätte von Gerhard Tersteegen 

http://heimatmuseum-tersteegenhaus.de/

Arbeiter - Beispiele

Arbeiter und Arbeiterinnen im “Weinberg des Herrn”

Mit dieser Seite möchte ich dankbar auf die ungeheure Vielfalt der Gnadengaben Gottes hinweisen. Die Hingabe des Lebens dieser ArbeiterInnen, in dem sie ihre Aufgabe erkannt haben und handelten, erfolgte gewöhnlich ohne berechnende Erwartung um Lohn und Anerkennung. Dazu passen zwei Gleichnisse Jesu:

Alle Arbeiter im Weinberg erhalten den gleichen Lohn (Matth. 20/1-16). Die geringste Tat aus Nächstenliebe zählt, wie bei dem Scherflein der Witwe ( Mark. 12,41-44). 

 

 

Jean Vanier  gründete 1964 die erste Gemeinschaft, die Vorbild für eine menschenwürdigen Umgang unserer Gesellschaft mit behinderten Menschen war, und heute weltweit auf 135 solcher Lebensgemeinschaften angewachsen ist. (www.jean-vanier.org)

Frère Roger  war Gründer der  Gemeinschaft von Taize/Frankreich nach dem 2. Weltkrieg. Die Lieder der ökumenischen Bruderschaft, die sog. Taize-Lieder, sind u. a. durch die weltweiten ökumenischen Jugendtreffen verbreitet worden und werden in vielen Gemeinschaften gesungen (www.taize.de)

 

Mutter Theresa steht wie keine andere Person für tätige Nächstenliebe. In Kalkutta hat sie sich um die Ärmsten der Armen gekümmert, um Sterbende und Leprakranke. Von unzähligen Menschen weltweit wird sie verehrt, wobei viele in ihr eine moderne Heilige sehen: "The Saint of the Gutters". Ihr Einsatz für die Menschenwürde wurde 1979 mit dem Friedensnobelpreis geehrt, machte sie aber auch als radikale Kritikerin jeder Form der Abtreibung zu einer umstrittenen Person. Der von ihr gegründete Orden "Missionarinnen der Nächstenliebe" ist heute in zahlreichen Ländern der Welt tätig (www.mother-teresa.org)

 

Graf von Zinzendorf  (www.zinzendorf.de) war Mitbegründer der  Herrnhuter Brüdergemeine,  die z. B. seit  1731 die sog. Herrnhuter  Losungen herausgibt.

 

Gerhard Tersteegen’s Lebenswerk in 3 Bänden zeigt die Vielfalt der Gnadengaben Gottes, darunter 17 Frauen. Einen Überblick über seine Auswahl finden Sie hier (https://www.arbeiter-im-weinberg.de/gerhard-tersteegen/schriftsteller-tersteegen/auserlesene-lebensbeschreibungen/).
Etwa 20 Jahre arbeitete Tersteegen an diesem Werk. Der erste Band erschien1733 und der dritte Band 1754. Seine Sprachbegabung half  ihm, die in verschiedenen Sprachen vorliegendeellen Qun und Originalschriften der  25 Lebensbeschreibungen zu nutzen, und nach Übersetzung und Auswahl zugänglich zu machen.

Florence Nightingale fühlte sich bereits als 17-jährige, zum Leidwesen ihrer wohlhabenden Eltern, berufen, ihre Zukunft der Krankenpflege zu widmen. Sie reformierte u. a. die britische Krankenpflege und die Ausbildung in der Pflege, die zu ihrer Zeit einen schlechten Ruf hatte. Ihr Ruf im gesamten Commonwealth und ihr Einsatz für verwundete Soldaten im Krim-Krieg inspirierte sogar den Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, nach Italien zu reisen und Verwundete auf dem Schlachtfeld von Solferino/Italien zu versorgen (https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/florence-nightingale/).

 

Johann Hinrich Wichern war Gründer der inneren Mission. Er stellte sich der Not seiner Zeit, als er mit der Gründung des Rauhen Hauses in Hamburg, einer Einrichtung für verarmte und verwahrloste Kinder, und der Gründung des evangelischen Johannesstiftes in Berlin mit ähnlicher Zielgruppe zwei Modellprojekte im Bereich der sozialen Hilfen und Bildung, die noch heute weit über Deutschland hinaus bekannt sind, schuf (https://www.eh-tabor.de/de/die-entstehung-der-inneren-mission).

 

Maria Montessori Erst wenn man das Leben der Kinder und die Stellung der Frau im beginnenden 20. Jahrhundert betrachtet, lässt sich erahnen, wie fruchtbar das Leben dieser Frau gewesen ist. Die Erkenntnisse von Maria Montessori, und die ihren Namen tragende Bewegung in der ganzen Welt, hat das Bewusstsein einer kindgerechten Erziehungskultur erweitert und gefördert (https://www.montessori-deutschland.de/, .https://montessori.de/about-company ).

 

Adolph Kolping, ein katholischer Priester, und Bischof von Ketteler, gelten als Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung.( www.kolping.de)

 

Albert Schweitzer, der als Arzt, Theologe, Organist und Philosoph in Wort und Tat die „Ehrfurcht vor dem Leben“ bezeugte und lehrte (www.schweitzer.org).

 

Mahathma Gandhi, er stand mit seinem Leben für Gewaltfreiheit, Wahrheitssuche und Liebe. (www.gandhiserve.org). Ghandi hat es leider nicht geschafft, die Mauern zwischen dem Kastenwesen und den sog. "Unberührbaren" einzureißen. Seine kompromisslose  Gewaltlosigkeit hat aber viele Menschen inspiriert.

 

Yad Vashem -Die Gerechten unter den Völkern

 

Jesus sagte: “Wer einen dieser geringsten aufnimmt, nimmt mich auf” (Matth. 10/40-42). Für Jesus zählte einzig die Tat der Nächstenliebe und kein anderer Maßstab. Unter Lebensgefahr haben Menschen während des zweiten Weltkrieges andere Menschen vor der Deportation und Ermordung gerettet. Die Gedenkstätte Yad Vashem hat diesen Menschen als “Gerechte unter den Völkern” eine bleibende Erinnerung gesetzt (https://www.yadvashem.org/de/righteous.html).

 

Oskar Schindler  - Metapher aus Schindler´s Liste von Steven Spielberg

Am Ende des Filmes bedanken sich die geretteten Juden bei Oskar Schindler. Dieser aber reagiert eben nicht menschlich, sondern demütig.  Im Bewußtstein nicht auch noch seinen Wagen verkauft und sein goldenes Abzeichen eingelöst zu haben, äußerte er sich sogar bestürzt. Er hätte mit dem Erlös noch mehr Menschenleben vor der Vernichtung durch die Nazis retten können. Obwohl er sein Leben riskiert und alle Habe für die Juden eingesetzt hat, hörte die selbstlose Liebe in ihm, dieses Übermenschliche, nicht auf damit zufrieden zu sein und sich dem Lob und Dank hinzugeben. Die selbstlose Liebe sagt eben:

„Ich bin ein unnützer Sklave (Diener), ich habe getan, was ich zu tun schuldig war (s.a.Luk.17/10)

Dabei ist es nicht von Bedeutung mit welchen Mitteln es geschieht, mit Hab und Gut, Zeit, schriftlich oder mündlich, in einem Gotteshaus oder auf einem Acker.

 

Peter Benenson - Amnesty International

Gründer einer weltweit tätigen Organisation für Menschenrechte. Der Anwalt setzte sich 1961 mit einem Zeigungsartikel für zwei inhaftierte Studenten in Portugal ein. Diese unscheinbare Tat wurde zum Startzeichen für eine weltweite Menschenrechtsbewegung (https://www.amnesty.de/).